Coaching - meine Arbeitsweise

Ablauf eines Coachings / Coachingprozesses

Coaching ist ein Schlagwort, das in vieler Munde ist. Doch was verstehe ich darunter? Dieser Beitrag soll ein bisschen bei der Orientierung helfen, was es für mich bedeutet – und was nicht.

Am Anfang eines jeden Coachingprozesses – denn dieser muss nicht unbedingt aus nur einer Einheit bestehen – steht der Erstkontakt. In diesem erfrage ich einige Punkte.

Im Erstkontakt

·         Was ist der Anlass für den Coachingwunsch?

·         Ist es eine berufliche Herausforderung, oder eine private?

Im privaten Fall werde ich das Coaching oftmals ablehnen, da ich keine Lebensberatung anbiete.

·         Ist das Thema schon länger evident oder ganz „brandnew“?

Der Hintergrund dieser Frage ist, ob die Person so emotional an das Thema herangeht, dass ein paar Tage Zeit zu lassen besser wäre, bevor der nächste Schritt stattfinden kann.

·         Welche Erfahrungen gibt es bereits mit Coaching?

Dies hilft mir zu wissen, was ich im Erstkontakt kurz erläutern möchte, um den Prozess zu umreißen.

·         Wer ist „Auftraggeber*in“?

Kommt die Person von sich aus oder vielmehr vom eigenen Unternehmen aus „geschickt“?

Beides funktioniert – es ändert allerdings die Parameter der nächsten Schritte.

 ·         Wie viel kostet eine Coaching-Einheit?


Falls in diesem telefonischen Gespräch alle Punkte beiderseits besprochen sind, biete ich ein kostenfreies Erstgespräch von ca. 30 Minuten an.

 

Im Erstgespräch

·         Was ist die Zielsetzung des Coachingsprozesses für den*die Kund*in?

·         Sprich: was erhofft sich mein Gegenüber davon? Was soll erreicht werden?

·         Was ist der Hintergrund / der ungefähre „Problemaufriss“?

·         Wie viele Einheiten schätzen wir, dafür einzuplanen?

·         Wie gestalten wir die Terminvereinbarungen / Stornos, Absagen?

·         Wie geht es uns beiden beim persönlichen Beschnuppern?

Am Ende des Erstgesprächs entscheiden wir beide aktiv, ob wir uns auf den Prozess einlassen wollen oder nicht. Passt es für beide, so folgt zum Abschluss die Terminvereinbarung für die erste Coachingeinheit. (Übrigens: eine Einheit bei mir dauert zwischen 45 und 50 Minuten.)

 

In der Coaching-Sitzung

Zuallererst frage ich ab, ob es beim festgelegten Ziel aus Kund*innen-Sicht bleibt, oder ob sich daran etwas geändert hat. Danach beginnen wir mit der gemeinsamen Arbeit.

Wie sieht diese aus?

Grundsätzlich ist es meine Aufgabe als Coach, zu fühlen, was gerade in der Situation am besten für den*die Kund*in passen mag. Das werden oftmals Fragen sein. Aber nicht nur. In manchen Momenten kann es passender sein, in anderer Form etwas zu erläutern und über etwas nachzudenken. Das kann eine andere Übung sein, wie zum Beispiel eine Vorstellungsübung, eine Fantasiereise, eine Zukunftsübung, eine Darstellung einer Situation mit anderer Methode als Reden. Hier gibt es ganz viele Möglichkeiten. Vom bekannten Flipchart über Externalisierung mit Gegenständen bis zu einer Methode eigener Wahl – falls mein Gegenüber eine gewissen vorschlägt.


Auch wenn dies sehr allgemein klingt: es gibt natürlich Leitfäden für Coaching-Sitzungen. Wie lange soll ungefähr die Erläuterung durch den*die Kund*in dauern? Was soll ich als Coach als nächstes tun? Zum Beispiel das Problem verflüssigen. Wie lange kann eine Mobilisierung von Ressourcen benötigen? Sprich: als nächstes darüber zu reden, was schon probiert wurde und welche neuen Lösungsansätze bisher dazugekommen sind.


Das sind Leitlinien an Phasen, die vorkommen, damit mein Gegenüber zu einer tragbaren Lösung des „Problems“ kommt. Da jede Themenstellung anders ist, jeder Mensch sich mit anderen Methoden wohlfühlt, bin ich dabei gefordert, zu erkennen, was gerade zielführend sein mag.

Als Abschluss einer Einheit kommt das Konkrete: Was unternimmt mein*e Kund*in konkret als nächsten Schritt? Morgen? Nächste Woche?

Und somit der erste eigene Schritt, als nächstes eine Situation anders anzugehen als vorher.....